was der biorhythmus verschwieg
Von einer angebrochenen Rippe stand da nichts! Und doch ist das die Diagnose des Arztes, den ich heute morgen aufsuchte, um den stechenden Schmerz in der rechten Brusthälfte untersuchen zu lassen. Das ist doch wirklich nicht zu fassen, ich dachte, ich wäre auf dem Weg der Besserung, und jetzt das. Er hat mir nicht mal Morphium verschrieben, und das wäre ja wohl das mindeste gewesen, bei diesen Schmerzen. Jetzt muss ich da so durch, und mich an die in den letzten Tagen einigermaßen bewährte Mischung halten: tagsüber Schmerztabletten (hab ich ja noch übrig von dem Muskelfaserriss), abends Alkohol.
Filed under aus dem leben | Comments (6)leben am rand der erkältung
Ich lebe noch, aber mein Körper wird zur Zeit etwas von Krankheit gebeutelt. Nachdem ich nun über eine Woche durch eine Erkältung ans Sofa gefesselt war, taste ich mich langsam zurück in die Welt der Gesunden. Tagelang hatte ich, wenn ich mich zur Nahrungsbeschaffung nach draußen wagte, das Gefühl, bei hartem Wellengang auf einem Schiff zu sein, alles schwankte und in meinen Ohren rauschte es. Beim Arzt war ich nicht, denn mein Budget dafür ist schon jetzt, im Februar, fürs komplette Jahr ausgeschöpft, und ich habe noch nicht einmal die letzten Arzt-Rechnungen alle bezahlt. Was bleibt ist jetzt noch ein stechender Schmerz in der rechten Brusthälfte, entweder eine Art Muskelkater oder eine Entzündung vom anhaltenden Husten. Wenn ich das auch noch überstehe, könnte ich als genesen gelten, wenn nicht wieder was neues kommt. Mein Seelenleben ist dafür zur Zeit einigermaßen ausgeglichen, die schlimmsten Tiefen sind umschifft, um diese Metapher nochmal aufzugreifen. Dies belegt auch mein Biorhythmus für heute (blau: körperliche Kurve, rot: emotionale Kurve, grün: geistige Kurve).
Filed under aus dem leben | Comments OffHochempfindlich
Du bist da und mir kommt’s vor,
die Zeit bleibt einfach steh’n.
Und ich seh’ in deinem Blick die Sonnte untergeh’n.
Wir zwei reden über viel, nur über eines nicht,
bald kommt die Nacht und ich, ich brauche Dich.
Ich kann für nichts mehr garantier’n,
wenn du jetzt bleibst,
wenn du noch länger dieses Wahnsinnsspiel
mit meiner Sehnsucht treibst.
Mein Herz ist hochempfindlich,
leicht entzündlich,
da kann’s schnell passier’n,
dass ich in deinem Arm den Kopf verlier’.
Du sagst tschau und gibst mir dann
‘nen sanften Abschiedskuss.
Irgendwas in mir macht klick,
ich hab’s ja gleich gewusst.
Und ich nehm’ Dich in den Arm,
wie’s Freunde halt so tun,
denk dabei die ganze Zeit: Was nun?
Ich kann für nichts mehr garantier’n,
wenn du jetzt bleibst,
wenn du noch länger dieses Wahnsinnsspiel
mit meiner Sehnsucht treibst.
Mein Herz ist hochempfindlich,
leicht entzündlich,
da kann’s schnell passier’n,
dass ich in deinem Arm den Kopf verlier’.
aus: Ich kann für nichts mehr garantier’n, Claudia Jung
Filed under angehört | Comments OffSchmerzen
Nach 2 mal Training nach ca. 2 Monaten Pause sieht es so aus, dass sich der physische Schmerz überraschenderweise in Grenzen hält. Muskelkater ja, aber am Abklingen. Am Montag geht es weiter, 50 Minuten (7 km!?) joggen am Stück, das wird hart. Halsweh hab ich auch noch zu bieten, aber das kann man relativ gut wegstecken. Wenn das nur mit allem so wäre. Heute abend ist mein Freund das Glas mit dem Whisky, und dazu spielt (natürlich) Frau Jung ihre Lieder, die einen so schön deprimieren. Das ist keine Lösung? Nein. Aber es geht vielleicht schneller vorbei, und morgen ist alles besser.
Filed under abgekämpft, aus dem leben | Comments (4)No sheep are harmed in this game!
Mal wieder gestumbled und zwar über diese Seite.
Teste deine Reaktion, in dem du den Button drückst, sobald ein Schaf losläuft. Nach fünfen ist Schluß und du kriegst das Ergebnis präsentiert.
