Zurück aus Zamonien

July 30th, 2009

Gestern abend klappte ich, ich möchte fast “endlich” sagen, das Buch “Die Stadt der Träumenden Bücher” zu, nach ca. 450 großformatigen Seiten. Dies klingt jetzt etwas negativ, aber das ist der falsche Eindruck. Es dauerte nur seine Zeit, bis ich den Zugang zu diesem Buch fand. Fremde Fantasiewelten brauchen bei mir eine Weile, um sich im Kopf zu entfalten. Wenn es aber dann einmal soweit ist, kann ich komplett eintauchen und dann ist das Lesen ein Vergnügen. Bei diesem Buch brauchte ich drei Anläufe, bis ich dran blieb, die ersten beiden Male legte ich es zugunsten eines dünneren, weniger wuchtigeren Buches wieder weg, aber jetzt habe ich es geschafft. Es war mal wieder ein gutes Gefühl, ein Buch beim Lesen in beiden Händen halten zu müssen, und dazu passten auch die zum Teil über ganze Seiten verteilten Illustrationen. Damit wurde der fantasievolle Charakter des Buches noch verstärkt, vor allem weil es auch fast nur um Bücher geht. Eigentlich aber auch wieder nicht, sie sind nur der Rahmen für alles was geschieht. Ich möchte hier auf eine Inhaltsangabe verzichten, die finden sich ja zu genüge im Netz, ich wollte nur auf eine schöne und umfangreiche Geschichte hinweisen, die sich lohnt gelesen zu werden.

Die Stadt der Träumenden Bücher v. Walter Moers

ipod touch 3.0

July 29th, 2009

Ich kann jetzt auch mit dem Ding posten :) Schreiben ist und bleibt aber mühsam, Quertastatur hin oder her!

ipodupdate

F.U.R.T. live

July 27th, 2009

Hier sollten eigentlich ein paar nette pics vom Farin Urlaub Konzert in Esslingen auf der Burg erscheinen, aber es hat beim Kopieren der Bilder auf den Rechner die Karte verspult, so dass diese jetzt gerade neu formatiert wird, und dabei leider leider alle Daten verloren gehen. Schade, es war schönes Licht am Freitag auf der Burg, und sicher waren da ein paar gute Ansichten dabei gewesen. Das Konzert war jedenfalls super, gut aufgelegter schwäbelnder Farin samt Musikern, und bei “Zehn” sind wir auch alle gesprungen. Nur bei der “Wall of Death” haben wir nicht mitgemacht, dazu waren wir zu weit weg, aber ich glaube das war ganz gut so :).

Galerie-Bilder der Esslinger Zeitung zum Konzert

605 – 1635 – 2130 & zurück

July 21st, 2009

Dies sind keine Jahreszahlen, es sind Höhenmeter, die ich in den letzten 3 Tagen bewältigte. Manche würden sagen, es waren ein paar Meterchen zu viel für mich, und dem müsste ich zustimmen. Ein bißchen mehr Training hätte nicht geschadet, da auf dem Rückweg irgendwo zwischen Höhenmeter 1000 und 900 meine Beine anfingen zu versagen. Der Geduld meiner Mitwanderer ist es zu verdanken, dass ich es doch noch ins Tal geschafft habe. Und so kams:

Blick auf den Königsee

Blick auf den Königsee

Am Königsee, in St. Bartholomä auf 605 m, ging es los in Richtung Kärlinger Haus. Steil bergauf, über die Saugasse und die viel schlimmere kleine Saugasse, durch Wald und Wiese und immer von etwas Regen begleitet erreichten wir dann ziemlich durchnässt nach einigen Stunden das Kärlinger Haus am Funtensee auf 1635 m.

Das Kärlinger-Haus am Funtensee

Das Kärlinger-Haus am Funtensee

Dort stärkten wir uns dann nach einer heißen Dusche mit leckerem Hüttenessen und diversen Alpen-Ramazottis und legten uns, wie die Hüttenruhe es vorschreibt, um 22 Uhr schlafen, ob wir nun wollten oder nicht :)

kemai im Steinernen Meer

kemai im Steinernen Meer

Am nächsten Tag war es dank Wetterbesserung möglich, ins Steinerne Meer aufzusteigen, und das hat sich wirklich gelohnt. Die bizarre Steinwelt lässt einen den anstrengenden Aufstieg vergessen. Nach einer Stärkung im Riemann-Haus auf 2130 m Höhe ging es dann wieder zurück zu unserem Basislager im Kärlinger Haus.

Das Steinerne Meer

Das Steinerne Meer

Zwar gingen wir den gleichen Weg, weil aufgrund von Neuschnee kein anderer möglich war, aber trotzdem war dieser nicht weniger schön, da der Weg zurück andere Blicke zulässt und man gar nicht das Gefühl hat, ihn zweimal zu gehen. Eigentlich hatten wir eine etwas ausgedehntere Tour hier oben geplant, aber eventuell hätte ich es dann am nächsten Tag gar nicht mehr vom Berg herunter geschafft. So bewahrheitet sich mal wieder, dass alles seinen Grund hat :)

Nachdem wir nun also schon 1500 Höhenmeter nach oben und 500 Höhenmeter nach unten in den Knochen hatten, ging es nach einem weiteren netten Hüttenabend am nächsten Morgen wieder ins Tal.

Die Saugasse

Die Saugasse

Die letzten 1000 Höhenmeter abwärts mussten bewältigt werden, was bedeutete, wieder die Saugasse(n) zu durchwandern, wovon die eine schon aus 36 Kehren besteht.

Das war dann doch etwas zu viel für meinen Körper, aber wie oben erwähnt schaffte auch ich es wieder zum Königsee, wo wir erst mal die Schuhe (und zwei von uns sogar alles andere) auszogen, um uns zu erfrischen. Alles in allem eine super-schöne Tour, und auch meine längste, denn 2 Hüttenübernachtungen hatte ich vorher noch nie. Gerne wieder, liebe Frau Bergführerin ;)

kemai am Ende am Königsee

kemai am Ende am Königsee

Weitere Bilder evtl. bald auf presidencia, da ich meine analoge SLR dabei hatte, dauert es noch eine Weile, bis die Bilder da sind. Die Bilder hier hat freundlicherweise Bergführerin Meckl zur Verfügung gestellt, weitere davon gibt es bald in meinem Facebook Account.

Respekt für Marianne

July 15th, 2009

Gestern sah ich den Dokumentar-Film “Nestwärme auf Zeit” in der ARD, in dem es um eine “Bereitschaftspflegefamilie” ging. Bisher wusste ich nicht mal, dass es sowas gibt. Kinder und Jugendliche, die entweder bisher im Heim wohnten oder aber zu Hause aus akuten brenzligen Situationen schnell rausgeholt werden müssen, kommen bei der Familie, die zusätzlich auch noch ein Dauer-Pflegekind hat, unter. Vor allem die Frau, Marianne, hat mir imponiert, wie sie mit Ruhe und Kraft, die immer wieder auftretenden Probleme und Spannungen bewältigt. Und immer weiter macht, nach erneuten Abschieden, mit weiteren Kindern, neuen Pflegefällen. Genial.

Trailer zum Film

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